Soziale Medien und die Macht der Bilder

Die sozialen Medien und die Macht der Bilder

Das Foto vom Kaffee und dem Frühstück der besten Freundin, das Urlaubsbild des Kollegen oder das Video des Influencers, der immer schon morgens um fünf Uhr im Fitnessstudio steht. Auf sozialen Medien werden wir tagtäglich mit einer Flut von Bildern und Videos konfrontiert, die sich über das Smartphone ganz unbemerkt in unseren Alltag schleichen. Das Abgebildete ist meist hübsch drapiert, mit einem Filter überlegt und soll uns unterhalten. So werden Plattformen wie Instagram und YouTube zur Nummer eins der Ablenkung und Unterhaltung in den kleinen Alltagsmomenten, in denen wir einen Zeitvertreib suchen. Beim Warten auf die Bahn, in der Mittagspause vor der Mikrowelle oder sogar morgens im Bett, wenn man noch nicht direkt aufstehen möchte. Genau diese Flucht, in die Welt der Bilder, kann sich das Marketing zunutze machen und mit unterhaltenden Inhalten neue Kunden und Interessenten für sich gewinnen.

Warum Infos nicht mehr ausreichen?

Besonders mit dem Wandel von Print- auf Online-Marketing haben sich einige Maximen verändert. Es reicht nicht mehr, nur möglichst viel Informationen zu bieten und lange Texte zu veröffentlichen. Die Zielgruppe ist mit dieser Flut an Text oft vollkommen überfordert und behält nur wenig vom vorgestellten Inhalt. Da 90 % die verarbeiteten Informationen im Gehirn visuelle Information ist, bietet sich diese auch im Marketing immer mehr an. Der Leitspruch „Content ist King“ gilt hier immer noch, jedoch wird gerade online und auf sozialen Medien der Fokus auf visuellen Content gelegt. Im Visual Content Marketing werden Fotos, Infografiken, Videos oder Kurzclips dazu genutzt, um die Informationen kurz und knapp zu veranschaulichen und möglichst einfach und unterhaltend und die Zielgruppe heranzutragen. Wichtig ist hierbei, dass die digitalen Assets zur allgemeinen Unternehmenssprache, den Werten und der Corporate Identity passen und den Marketingmix abrunden. Zudem sind bei der Auswahl auch die Zielgruppe und der Veröffentlichungsort mitzudenken. Grafiken, die auf er Unternehmenswebsite veröffentlicht werden, unterscheiden sich idealerweise in der Aufbereitung und dem Tonfall von denen auf sozialen Medien wie Instagram.

Die sozialen Medien und die Bilder

Vor allem auf den sozialen Medien ist die Visualität der Inhalte besonders wichtig. Die Plattformen Instagram und YouTube haben sich schon komplett auf visuellen Content fokussiert, hier kann nur anhand von Bildern und Videos kommuniziert werden. Aber auch auf Plattformen wie Facebook und Twitter wird deutlich, dass Beiträge mit visueller Unterstützung deutlich erfolgreicher sind und eine fast doppelt so hohe Engagement-Rate mit sich bringen als reine Textbeiträge. Durch dieses größere Interesse und der besseren Reichweite, entsteht zudem eine bessere Chance auch potenzielle Interessenten zu erreichen und die Conversion-Rate des Beitrags zu steigern. Zudem bieten die sozialen Medien den Vorteil sowohl bezahlte als auch unbezahlte Beiträge zu veröffentlichen. So wird das Verbreiten von Grafiken auf der eigenen Seite von den Followern weniger als Werbung eingestuft und wird somit weniger negativ betrachtet, als Anzeigen auf fremden Accounts oder bezahlte Beiträge. Bei der richtigen Nutzung und dem Erstellen von relevantem Content kann zudem erreicht werden, dass Interessenten und Follower die Bilder und Videos freiwillig teilen oder eine Zusammenarbeit mit Influencern möglich wird und somit eine noch größere Reichweite erreicht werden kann.

 


Autor
Marketingportal Local Brand X Yannik Bockius
Yannik Bockius

Managing Director

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