Schnittstelle

Eine Schnittstelle, auch als Interface bekannt, ist der Berührungspunkt zweier Systeme zur Datenübertragung. Dabei kann es sich bei den Systemen sowohl um verschiedene Hardware- oder Softwareeinheiten handeln, als auch um den Kontaktpunkt von Mensch und Maschine. Durch Schnittstellen wird Datenübertragung möglich. Gleichzeitig definieren sie aber auch den Übergang verschiedener Netze oder Programme. Ein einfaches Beispiel aus dem Alltag für eine Schnittstelle stellt eine Steckdose dar, die zur Schnittstelle zwischen einem Kabel und dem Stromnetz wird. Die Datenvermittlung zwischen den Systemen ist nur durch das Vorhandensein einer Schnittstelle gewährleistet. Sie fungieren praktisch als Übersetzer, um die Vermittlung von Daten zwischen den beteiligten Systemen möglich zu machen.

Schnittstellen IT-Bereich sind unter anderem im Betriebssystem vorhanden und ermöglichen zum Beispiel den Zugriff eines Programmes auf die Festplatte. Es gibt zwei Arten von Schnittstellen: unidirektionale und bidirektionale. Bei einer unidirektionalen Schnittstelle findet die Datenübertragung nur in eine Richtung statt. Ein Beispiel dafür ist unter anderem das Übertragen von Druckdaten an einen Drucker. Die meisten Schnittstellen laufen allerdings bidirektional, es kommt also zu einem Datenaustausch in beide Richtungen. Beispiele für externe, bidirektionale Schnittstellen sind z.B. der HDMI- oder der USB-Anschluss.
Heutzutage werden vermehrt kabellose Schnittstellen genutzt. Alltagsbeispiele hierfür sind unter anderem das Abspielen von Musik auf einem Endgerät über einen Bluetooth-Lautsprecher oder der Zugriff auf das Internet über ein WLAN.


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