IP-Adresse

Eine Internet-Protokoll-Adresse, auch IP-Adresse genannt, ist eine eindeutig identifizierbare Zahlenreihe. Jedes Gerät hat mindestens eine IP-Adresse, über die Computer oder Smartphones erkannt und zurückverfolgt werden können. Durch die IP-Adresse sind Sender und Empfänger bei der digitalen Datenübermittlung identifizierbar.
Damit kommt der IP-Adresse für Computer etwa die gleiche Bedeutung zu, wie der Telefonnummer bei Telefonen. In den meisten Fällen verfügen Geräte über zwei IP-Adressen, von denen eine das Gerät im Heimnetzwerk identifizierbar macht. Die andere IP-Adresse, auch Internet-IP-Adresse genannt, wird von den Providern beliebig oft neu vergeben und ändert sich meist jede Nacht. Nach IPv4-Standard bestehen die meisten IP-Adressen aus maximal zwölf Ziffern, die jeweils in Dreiergruppen gebündelt werden und durch Punkte voneinander getrennt sind, zum Beispiel 192.5.869.10. Da sich mit dem IPv4-Standard nur eine begrenzte Anzahl von IP-Adressen generieren lassen, wurde zusätzlich der IPv6-Standard eingeführt. Bei diesem besteht eine IP-Adresse aus 32 Ziffern oder Buchstaben, die jeweils in Vierergruppen zusammengefasst werden. Vierergruppen, die komplett aus Nullen bestehen, können durch Doppelpunkte ersetzt werden.

Ein Beispiel hierfür wäre folgende IP-Adresse: fe74:1068.13:927:3. Um die eigene IP-Adresse zu bestimmen, gibt es zwei Möglichkeiten. Möchte man die Heimnetzwerk-IP-Adresse bestimmen, kann man dies über die Eingabeforderung des Rechners oder den Router tun. Um sich die Internet-IP-Adresse anzeigen zu lassen, findet man im Internet speziell dafür eingerichtete Websites, die diese ermitteln können. Auch Domains verfügen über eigene IP-Adresse. Diese bilden die Basis für den Austausch von Daten im Internet und sind absolut statisch, ändern sich also nie.


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